Arbeiten während des Studiums

Umfang der Tätigkeit

Während des Studiums können internationale Studierende aus nicht-EU-Ländern bis zu 120 ganze oder 240 halbe Tage im Jahr arbeiten.

Eine Möglichkeit ist die geringfügige Beschäftigung, bei der Sie pro Monat maximal 450 € verdienen können. Verdienen Sie über 450 € pro Monat, müssen Sie Sozialversicherungsbeiträge an die Rentenkasse bezahlen. Diese Beiträge sind innerhalb der EU übertragbar, Studenten aus Nicht-EU-Staaten können einen Antrag auf Erstattung stellen. Zur Ausübung einer Tätigkeit über 450 € pro Monat müssen Sie zusätzlich eine deutsche Lohnsteuerkarte beim Finanzamt Koblenz und einen Sozialversicherungsausweis beantragen. Für die Beantragung des Sozialversicherungsausweises ist Ihre Krankenkasse zuständig.

DAAD-Stipendiaten müssen zum Arbeiten eine Erlaubnis des DAAD einholen und dürfen nicht mehr als 400 € pro Monat verdienen.

Eine Tätigkeit als studentische Hilfskraft kann, solange sie das Studium nicht gefährdet, zeitlich unbegrenzt ausgeübt werden. Zu beachten ist, dass wer als studentische Hilfskraft arbeiten möchte, die Ausländerbehörde hierüber informieren muss.

Unter studentischer Nebenbeschäftigung versteht man Tätigkeiten mit wissenschaftlichem Charakter (z.B. studentische Hilfskraft an der Hochschule oder studiennahe Tätigkeit beim Studierendenwerk).

Abschluss des Studiums

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums hat man zur Suche eines Arbeitsplatzes, der dem Studienabschluss angemessen ist, zwölf Monate Zeit.

Arbeitsstellen

Jobbörsen im Internet

Die Jobbörse ist ein kostenloses Onlineforum, sowohl für Jobanbieter und weitere Jobbörsen, als auch für Jobsuchende. Sie bietet jedem angemeldeten Nutzer die Möglichkeit Jobgesuche, Jobangebote und weitere Jobdatenbanken zu suchen oder Jobgesuche, Jobangebote und Links zu Jobbörsen aufzugeben.

Folgende Jobbörsen kannst du zur Jobsuche nutzen:

Weitere online Jobbörsen:

Weitere Möglichkeiten einen Job zu suchen sind:

Bewerbung

Das Anschreiben

Das Ziel des Anschreibens ist es, dem Wunschunternehmen kurz und prägnant darzustellen, warum du der Richtige für das Unternehmen und die jeweilige Position bist. Hebe dich durch dein Anschreiben positiv von den anderen Bewerbern ab. Nutze das Anschreiben, um dich dem jeweiligen Personalreferenten individuell vorzustellen und ein weitergehendes Interesse an deinen Bewerbungsunterlagen und deiner Person zu wecken. Mache ihn neugierig auf ein Gespräch mit dir.

Inhaltlich sollte das Anschreiben folgendes umfassen: 

Der Lebenslauf

Stelle dir in deinem Lebenslauf die wichtigsten Informationen zu deiner Person vollständig und übersichtlich dar. Sofern es nicht ausdrücklich anders von dir gefordert wird, sollte der Lebenslauf in tabellarischer Form verfasst werden. Zur Darstellung deines Werdeganges sollte der Lebenslauf chronologisch aufgebaut sein. Hierbei ist es im Grunde gleichgültig, ob du zunächst mit den aktuellsten Ereignissen beginnst (dies scheint sich zunehmend bei den bereits berufserfahrenen Bewerbern durchzusetzen), oder diese an das Ende stellst. Wichtig ist nur, dass die gewählte Reihenfolge konsequent eingehalten wird. Lass keine Zeitspanne deines beruflichen Werdeganges unerwähnt und versuche nicht, irgendetwas zu vertuschen. Einem erfahrenen Personaler wird dies mit Sicherheit nicht entgehen.

Der Lebenslauf lässt sich in folgende Bereiche untergliedern:

Hebe im Rahmen deines Lebenslaufs die Stationen bzw. Tätigkeiten besonders hervor, die einen direkten Bezug zu der von Ihnen angestrebten Position haben, in dem du diese aussagekräftig beschreibst und erläuterst, warum diese für deine angestrebte Tätigkeit relevant sind. 

Das Bewerbungsfoto

Der erste Eindruck zählt eben doch!
Unterschätze nicht den Eindruck, den du durch dein Bewerbungsfoto weckst. Ein freundliches und qualitativ hochwertiges Foto wirkt sicherlich sympathischer und erhöht damit auch die Chance auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich unbedingt, die Fotos bei einem Profi machen zu lassen und auf keinen Fall in einem Automaten.
Ob du ein schwarzweißes Foto oder ein farbiges Foto verwendest ist im Grunde egal. Empfehlenswert ist hierbei, auszuprobieren, welche Farbgebung am besten zu deinem Typ passt. Lass ruhig mehrere unterschiedliche Fotos von dir machen, damit du eine gewisse Auswahl hast. Auch ist es hierbei hilfreich, die verschiedenen Fotos Freunden zu zeigen, um zusätzlich eine "objektive" Beurteilung der Fotos zu erhalten. Die Größe des Bewerbungsfotos sollte etwas größer als ein normales Passfoto gewählt werden (50 mm Breite und 62 mm Höhe).

Für die Positionierung des Bewerbungsfotos gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zum einen kannst du das Foto rechts oben auf den Lebenslauf kleben. Zum anderen kannst das Foto auf ein separates, weißes Papier kleben. Schreibe deinen Namen und deine Anschrift auf die Rückseite deiner Fotos, damit diese nicht verloren gehen, wenn der Personalreferent in deinen Bewerbungsunterlagen blättert. Auf keinen Fall gehört das Foto auf dein Anschreiben.

Zeugnisse

Um deine Qualifikationen nachzuweisen, solltest du deinen Bewerbungsunterlagen alle relevanten Zeugnisse beifügen (bei einer Bewerbung per E-Mail sollten diese entsprechend eingescannt und mitversendet werden). Relevant sind in erster Linie die Zeugnisse, die im direkten Zusammenhang zu der ausgeschriebenen Position stehen. Auf jeden Fall solltest du alle Angaben Ihres Lebenslaufs anhand von Zeugnissen belegen können. Die Reihenfolge der Zeugnisse bei der Bewerbung ist üblicherweise so, dass die aktuellsten Zeugnisse voran gestellt werden.